FAQ: Neustartbonus

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellten Fragen zum Thema Neustartbonus.

Die Umsetzung wurde am 16. Juni 2020 vom AMS-Verwaltungsrat beschlossen.

Informationen über das Instrument des Neustartbonus stehen ab sofort auf der Website des AMS zur Verfügung: https://www.ams.at/arbeitsuchende/karenz-und- wiedereinstieg/so-unterstuetzen-wir-ihren-wiedereinstieg/kombilohn-beihilfe

Betriebe sind im Zuge der Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie oftmals noch nicht vollausgelastet, weshalb viele neue Stellen nur in Teilzeit angeboten werden.

Teilzeitkräfte oder Berufsumsteiger verdienen teilweise deutlich weniger als zuvor (oder sogar weniger als während des AMS-Bezugs).

Offene Stellen sollen möglichst rasch besetzt werden.

  • Kurzarbeit zielt darauf ab, bestehende Beschäftigungsverhältnisse zu erhalten. Der Neustartbonus ist für neue Beschäftigungsverhältnisse konzipiert.
  • Kurzarbeit ist nur für Beschäftigte mit einem Dienstverhältnis, das bereits ein vollentlohnter Monat vor Kurzarbeit bestanden hat, möglich (Beginn des Dienstverhältnisses am kollektivvertraglich frühestmöglichen Arbeitstag im Monat).
  • Dies ist auf Grund gesetzlicher Vorgaben, zur Gewährleistung der Administrierbarkeit und zur Vermeidung von Missbrauch unumgänglich.
  • Neu aufgenommene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können daher allenfalls erst nach einem vollentlohnten Kalendermonat in die Kurzarbeit aufgenommen werden. Für sie ist dann ein eigenes Kurzarbeitsprojekt zu beantragen.
  • Dasselbe gilt für Wiedereintritte nach Arbeitslosigkeit z.B. auf Grund von Einstellungszusagen oder Wiedereinstellungsvereinbarungen.

Beschäftigte, die den Neustartbonus für ein neues Dienstverhältnis beantragt haben, können im Bedarfsfall nach Vorliegen eines vollentlohnten Monats ebenfalls in die Kurzarbeit miteinbezogen werden. Das Mindestausmaß von 20 Wochenstunden muss bei der Gewährung gegeben sein. Wird die wöchentliche Arbeitszeit im Rahmen der Kurzarbeit unterschritten, wirkt sich das nicht beihilfenschädlich aus.

Arbeitslose Personen mit einer Arbeitsaufnahme vom 15. Juni 2020 bis zum 31. Dezember 2021, sofern diese nicht innerhalb von sechs Wochen nach Beendigung des Dienstverhältnisses bei der selben Arbeitgeberin oder beim selben Arbeitgeber erfolgt. Davon ausgenommen sind geringfügige Beschäftigungen.

Der Neustartbonus kommt für Personen in Betracht, die ein vollversichertes Dienstverhältnis (über der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze) von mindestens 20 Wochenstunden annehmen, das im Verhältnis zu ihrem Dienstverhältnis vor Arbeitslosigkeit geringer entlohnt ist. Freie Dienstverhältnisse sind nicht förderbar.

Ja. Die Beihilfe kann nur gewährt werden, wenn sie vor Beginn der Beschäftigung zwischen der regionalen AMS-Geschäftsstelle und dem Förderungswerber/ der Förderungswerberin als Ergebnis eines vorangehenden Beratungs- und Betreuungsvorganges einvernehmlich vereinbart wurde.

Ja. Das Dienstverhältnis muss für mindestens 20 Wochenstunden vereinbart werden und vollversichert sein.

  • Persönlich beim AMS
  • über das eAMS-Konto, sobald die Antragsunterlagen verfügbar sind.

Der Neustartbonus bemisst sich aus der Differenz zwischen Nettoentgelt für die geleistete Arbeit und rund 80% des Nettoentgelts vor Arbeitslosigkeit (das entspricht 145% des Arbeitslosengelds) zuzüglich anteiliger Sonderzahlungen. Dieser Differenzbetrag ist mit netto 950 Euro gedeckelt.

Der Neustartbonus ist auf Arbeitsaufnahmen zwischen dem 15. Juni 2020 und dem 31. Dezember 2021 befristet. (Die Frist wurde im Mai 2021 verlängert.)

Für die Förderung muss das angenommene Dienstverhältnis zuvor nicht mehr als offene Stelle beim AMS gemeldet gewesen sein.

Download & weitere Informationen

Die oben angeführten Antworten auf häufig gestellte Fragen sind auch als Download verfügbar:
FAQ: Neustartbonus (PDF, 110 KB)

Informationen zum Thema Kurzarbeit finden Sie auf unserer Informationsseite.

Letzte Aktualisierung: 25. Juni 2021