Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

FairPlusService: Ein Programm für mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt

Pressekonferenz mit Alexandra Rubel von der KOKON Rehaklinik in Bad Erlach, Frauen- und Familienministerin Susanne Raab, Arbeitsminister Martin Kocher und ÖSB Consulting-Geschäftsführerin Susanna Kuncic
  Foto: Florian Schrötter/BKA

„Frauenförderung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Das kann man auch am Rekord-Budget des AMS erkennen, das mit über 60 Mio. Euro für frauenpolitische Maßnahmen noch nie so hoch war wie jetzt. Einen wichtigen Beitrag zur Kompetenzentfaltung und Weiterbildung von Frauen mit niedrigem Einkommen leistet das Programm „FairPlusService“, so Arbeitsminister Martin Kocher bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frauen- und Familienministerin Susanne Raab, ÖSB Consulting-Geschäftsführerin Susanna Kuncic und Alexandra Rubel von der KOKON Rehaklinik in Bad Erlach.

Im Rahmen des Programms werden Betriebe über Möglichkeiten zur Erhöhung der Chancengleichheit beraten. Außerdem werden Frauen dazu ermutigt, sich weiterzubilden und sich in bestimmten Jobs und Bereichen mehr zu beteiligen. Das Projekt FairPlusService wird zum Teil aus Mitteln des Arbeitsministeriums für aktive Arbeitsmarktpolitik finanziert.  „Wir haben dafür als BMA 1,5 Mio. Euro in die Hand genommen. Der Europäische Sozialfonds, der im BMA abgewickelt wird, stellt weitere 1,5 Mio. Euro zur Verfügung. So ist es uns gelungen, dieses Projekt zu verwirklichen und einen Beitrag zur Förderung von Frauen mit geringeren Qualifikationen und niedrigeren Einkommen zu leisten“, so Kocher. Den Herausforderungen am Arbeitsmarkt könne nicht nur von der Politik durch Maßnahmen begegnet werden. Auch Unternehmen seien gefordert, Frauen bewusst dabei zu unterstützen, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und ihre Potenziale zu entfalten, so Kocher: „Mit dem Projekt FairPlusService versuchen wir, den Unternehmen genau dafür eine Stütze zu geben.“

Im Kern geht es um ein Bündel von Maßnahmen aus drei Bereichen. Der erste Bereich ist die Unternehmensberatung: Betriebe bekommen Impulse, wie professionelle und zielgruppenorientierte Personalarbeit sowie effizientes Recruiting und Onboarding realisiert werden können. Zweitens gibt es Weiterbildung und Coaching für Beschäftigte: Arbeitnehmerinnen werden für das eigene Potenzial sensibilisiert und durch lebenssituationsadäquate Beratung ermutigt, sich der eigenen Karriere zu widmen. Der dritte Punkt betrifft Förderungen: Im Einzelfall kann auch ein passendes arbeitsmarktpolitisches Instrument durch das AMS eingesetzt werden.

Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

Im Rahmen der Pressekonferenz wurden auch die aktuellen Arbeitsmarktzahlen präsentiert. „Die Entwicklung ist auch diese Woche eine positive. Gründe dafür sind die immer noch anhaltende positive Dynamik am Arbeitsmarkt sowie saisonale Effekte“, so Kocher. Derzeit sind 380.639 Personen beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet, 307.618 davon sind arbeitslos und 73.021 nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Damit sind in dieser Woche 6.263 weniger Menschen arbeitslos oder in Schulung, als noch vor einer Woche. „Vergangene Woche hatten wir die niedrigste Arbeitslosigkeit seit zehn Jahren, diese Woche ist sie sogar noch niedriger und wir haben auch das Niveau von 2012 unterschritten“, so Kocher: „Besonders freut mich als Arbeitsminister, dass die Zahlen auch im Vergleich mit den letzten drei Jahren, die teilweise im Zeichen der Pandemie standen, nun auch deutlich positiver sind.“ Ein wichtiges Instrument um Beschäftigung in der Pandemie zu sichern, war und ist immer noch die Kurzarbeit. Aktuell sind 185.140 Personen zur Kurzarbeit vorangemeldet.

[Red.]