Krisenbedingte Arbeitslosigkeit bei rund 99.000, 08.Dezember 2020

Zahl der Kurzarbeitenden gestiegen – derzeit rund 324.000 Personen in Kurzarbeit
 

Die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen zeigen, dass die krisenbedingte Arbeitslosigkeit aktuell bei rund 99.000 Arbeitslosen liegt. Die gesundheitliche Entwicklung hat merkliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt mit derzeit insgesamt 466.350 registrierten Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmern. Im Wochenvergleich ist die Zahl um 9.153 Personen gestiegen. Die Zahl der Personen, die beim AMS arbeitslos gemeldet sind beträgt 401.249 Personen, in Schulung befinden sich derzeit 65.101 Personen.

Die Auswirkungen der Pandemie machen sich vor allem in den Branchen Beherbergung und Gastronomie (72.186), sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (68.984) und Handel (56.586) bemerkbar.

Die Zahl der Personen in Kurzarbeit zeigt, dass die Corona-Kurzarbeit in Anspruch genommen wird und ein wichtiges Instrument ist, um Arbeitsplätze zu sichern. Derzeit befinden sich 323.853 Personen in Kurzarbeit. Im Wochenvergleich ist das eine Steigerung um 47.483 Kurzarbeitende, die insbesondere auf die rückwirkende Antragstellung zurückzuführen ist.

Insgesamt wurden bisher rund 5,3 Milliarden Euro für die Corona-Kurzarbeit ausgezahlt. 9,1 Milliarden Euro sind derzeit bewilligt.

„Die Auswirkungen der Pandemie und der Weltwirtschaftskrise hinterlassen weiterhin tiefe Spuren am Arbeitsmarkt. Gleichzeitig machen die Zahlen deutlich, dass die Corona-Kurzarbeit als wichtiges Kriseninstrument wirkt und wir damit tausende Arbeitsplätze und Einkommen sichern. Mit zusätzlichen Programmen, wie der Corona-Joboffensive, stellen wir sicher, dass Arbeitssuchende durch Aus- und Weiterbildungen ihre Qualifikationen vertiefen und erweitern können", so Arbeitsministerin Christine Aschbacher.