Kocher: Abstand zum Arbeitslosigkeitsniveau der Vergleichswoche 2019 vergrößert sich auch diese Woche Arbeitslosigkeit bleibt konstant – inklusive Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer um 7.529 Personen unter dem Niveau der Vergleichswoche 2019

Die Zahl der beim AMS arbeitslos gemeldeten Personen liegt aktuell bei 264.045 Personen. 335.334 Personen sind entweder arbeitslos oder befinden sich beim AMS in Schulung. Damit hat sich der Abstand zur Vergleichswoche des Jahres 2019 ausgeweitet. Mit aktuellem Stand sind 7.529 Personen weniger arbeitslos oder in Schulung als 2019. Zum Vergleich: vergangene Woche betrug dieser Abstand noch 3.745 Personen.

„Obwohl es zu dieser Zeit des Jahres üblich ist, dass erste saisonale Effekte eintreten, bewegt sich die Arbeitslosigkeit weiterhin auf konstantem Niveau. Es ist vor allem positiv zu sehen, dass sich der Abstand zur Vergleichswoche vor der Krise sogar vergrößert hat“, so Arbeitsminister Martin Kocher.

Trotz steigender AMS-Schulungszahlen, die vor allem auf die Joboffensive zurückzuführen sind – derzeit befinden sich 6.119 Personen mehr in AMS-Schulung als zum Beispiel im Vergleichszeitraum 2019 – lag die Arbeitslosigkeit inklusive Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer das letzte Mal 2012 unter dem aktuellen Wert. In der Vergleichswoche 2015 zum Beispiel waren 396.359Personen beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das sind um 61.025 mehr als aktuell.

Die Zahl der AMS-Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer liegt derzeit bei 71.289 Personen und damit um 1.275 Personen über dem Wert der letzten Woche. „Wir stellen gemeinsam mit dem AMS umfassende Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme bereit, deren Inanspruchnahme vor allem durch das erweiterte Angebot im Rahmen der Joboffensive angestiegen ist. Qualifizierung ist der Schlüssel für qualifizierte Arbeitskräfte von morgen. Daher stellen wir auch im kommenden Jahr wieder 214 Millionen Euro für die Umsetzung der Joboffensive zur Verfügung“, betont der Arbeitsminister weiter.

Die Kurzarbeits-Anmeldungen liegen derzeit bei 71.370. „Die Kurzarbeit-Anmeldungen sind im Vergleich zur Vorwoche konstant. Das liegt vor allem an der positiven Entwicklung von Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den letzten Wochen und Monaten. Aus diesem Grund können die Mittel für die Kurzarbeit für nächstes Jahr, parallel zum Ausstieg aus der Corona-Kurzarbeit, zurückgefahren werden“, so Kocher abschließend.