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Arbeitsminister Martin Kocher: Spürbarer Rückgang bei der Arbeitslosigkeit im Mai Arbeitslosenquote Ende Mai 5,7 %, nach 6,1 % Ende April

Ende Mai waren 311.543 Personen beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet, davon befanden sich 237.818 auf Jobsuche und 73.725 in Schulungsmaßnahmen des AMS. „Verglichen mit Ende April bedeutet das einen spürbaren Rückgang bei der Arbeitslosigkeit, und zwar um 15.765 Personen. Gleichzeitig waren beim AMS Ende Mai 138.134 offene Stellen gemeldet. Dieser Wert stellt nach den Rekordwerten der vergangenen drei Monate erneut ein Allzeithoch an offenen Stellen am österreichischen Arbeitsmarkt dar“, so Arbeitsminister Martin Kocher rückblickend auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt im Mai.

Die Arbeitslosenquote, also der relative Anteil arbeitsloser Menschen an der erwerbsfähigen Bevölkerung, betrug Ende Mai 5,7 %. „Damit hat sich die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat aus einer sehr guten Ausgangsposition weiter verbessert. Diese Entwicklung ist auf die Kombination aus saisonalen Effekten und weiterhin guter Konjunktur in Verbindung mit unseren Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zurückzuführen. Mit Programmen wie beispielsweise der Corona-Joboffensive oder dem Programm Sprungbrett verfolgen wir als Bundesregierung stets das Ziel, die Arbeitslosigkeit zu senken und Menschen in Beschäftigung zu bringen. Es freut mich daher besonders, dass die aktuellen Zahlen belegen, dass die Intensivierung unserer Bemühungen in diesem Bereich zu einer positiven Entwicklung geführt hat“, so Kocher weiter.

Der Vergleich zu den letzten 3 Jahren, die teilweise im Zeichen der Pandemie und dadurch notwendig gewordener Einschränkungen der Wirtschaft standen, zeigt ebenfalls eine gute Entwicklung. Ende Mai des Vorkrisenjahres 2019 waren 31.594 Personen mehr beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet als aktuell. Im selben Zeitraum des Jahres 2020, als die Gastronomie und Museen gerade wieder geöffnet wurden, war die Arbeitslosigkeit um 205.678 Personen höher als dieses Jahr. Auch Ende Mai 2021, als mithilfe der 3G-Regel weitgehende Öffnungen vorgenommen werden konnten, war die Zahl um 80.817 Personen größer als heuer (2019: 343.137 ALSC, ALQ: 6,8 %; 2020: 517.221 ALSC, ALQ: 11,5 %; 2021: 392.360 ALSC, ALQ: 7,7 %).

Zur Kurzarbeit waren Ende Mai 49.492 Personen vorangemeldet. „Im Vergleich zum Vormonat bedeutet das einen Rückgang um 3.096 Personen bei den Voranmeldungen zur Kurzarbeit. Diese Entwicklung lässt erkennen, dass die Zahl der Voranmeldungen zur Kurzarbeit derzeit noch kaum von den wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine beeinflusst wird“, so Kocher.

Der BIP-Indikator der OECD wird wöchentlich veröffentlicht und setzt das aktuelle Wirtschaftswachstum in Relation zum Wirtschaftswachstum der Vergleichswoche im Vorjahr. „Laut OECD war das BIP in der vorletzten Woche von 15. bis 21. Mai 2022 um 6,78 % höher als in der entsprechenden Woche des Vorjahres 2021. Das starke Wirtschaftswachstum ist in erster Linie auf den niedrigen Referenzwert im Vorjahr, der durch Corona-bedingte Einschränkungen der Wirtschaft geprägt war, zurückzuführen“, so Kocher abschließend.