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Arbeitsminister Martin Kocher: Voranmeldungen zur Kurzarbeit im Wochenvergleich fast halbiert Auch Arbeitslosigkeit stark rückläufig

Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit belaufen sich in dieser Woche auf 28.067 Personen. „Damit sind aktuell im Vergleich zu vergangener Woche um 23.494 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weniger zur Kurzarbeit vorangemeldet. Das ist eine Reduktion um über 45 Prozent. Diese Entwicklung zeigt, dass die Kurzarbeit immer weniger benötigt wird, um Arbeitsplätze aufgrund exogener Einflussfaktoren abzusichern. Sie zeigt auch, dass die Bemühungen zur Fokussierung der Kurzarbeit auf besonders betroffene Unternehmen erfolgreich sind. Über 60 Prozent der Kurzarbeitsvoranmeldungen betreffen die Warenherstellung, im Tourismus und Handel sind die Zahlen mittlerweile sehr gering. Ab 1. Juli 2022 wird es zudem bei jedem Antrag auf Kurzarbeit eine arbeitsmarktpolitische Prüfung geben. Ziel ist es, dass die Kurzarbeit als Kriseninstrument nur noch in ganz spezifischen Fällen zur Anwendung kommt“, so Arbeitsminister Martin Kocher zur Kurzarbeit.

Aktuell sind 302.081 Personen beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Davon befinden sich 230.587 Personen auf Jobsuche, 71.494 Personen nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. „Das bedeutet, dass die Zahl der beim AMS arbeitslos gemeldeten Personen inklusive Schulungsteilnehmerinnen und Schulungsteilnehmern im Wochenvergleich mit einer Abnahme von 8.245 Personen erneut deutlich gesunken ist. Wir beobachten somit eine Fortsetzung des positiven Trends am Arbeitsmarkt, der derzeit zu einem großen Teil von saisonalen Effekten getragen wird“, so Kocher.

Im Vorjahresvergleich wird ebenfalls deutlich, dass es bei der Arbeitslosigkeit inklusive Schulungsteilnehmerinnen und Schulungsteilnehmern deutliche Verbesserungen gibt. Anfang Juni 2021 befanden sich um 75.654 Personen mehr in Arbeitslosigkeit oder in Schulung als aktuell. Auch im Vergleichszeitraum des Jahres 2020 war der Wert um 194.241 Personen höher. Selbst im Vorkrisenjahr, Anfang Juni 2019, waren um 31.808 Personen mehr arbeitslos bzw. in Schulung als derzeit (2019: 333.889 ALSC; 2020: 496.322 ALSC; 2021: 377.735 ALSC).

Laut OECD war das BIP in der vorletzten Woche vom 22. bis 28. Mai 2022 um 6,07 % höher als in der entsprechenden Woche des Vorjahres 2021. „Ab 19. Mai des Vorjahres konnten nach den Corona-bedingten Einschränkungen weitgehende Öffnungen vieler Bereiche des öffentlichen Lebens erfolgen, insbesondere im Bereich von Gastronomie und Hotellerie. Somit bezieht sich das nun abgebildete Wirtschaftswachstum bereits auf ein wieder weniger von Corona-Maßnahmen eingeschränktes Wirtschaftsleben im Vorjahr. Darin liegt auch die Begründung für den leicht geringeren Wert im Vergleich zur Vorwoche“, so Kocher abschließend.