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Die Auswirkungen des Ukraine Kriegs auf den Arbeitsmarkt  Hilfspakete und Maßnahmen um die Arbeitsmarktintegration und die rasche Beschäftigung von vertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainern zu ermöglichen.

Seit Ende Februar herrscht in der Ukraine Krieg. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen auf den österreichischen Arbeitsmarkt sind nach wie vor schwierig abzuschätzen. Die unsichere Lage und die Wirtschaftssanktionen gegen die Russische Föderation haben die wirtschaftliche Dynamik zuletzt gebremst und den Rückgang der Arbeitslosigkeit verlangsamt. Des Weiteren zeigt sich ein moderater Anstieg bei den Voranmeldungen zur Kurzarbeit.

Arbeitsminister Martin Kocher beim Pressestatement
  Foto: BKA/Dunker

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage ist Österreich gut vorbereitet, um die vertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainer zu unterstützen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei der Arbeitsmarktzugang für Vertriebene. Ukrainerinnen und Ukrainer können sich sofort nach Erhalt des Vertriebenenausweises um einen Arbeitsplatz bemühen und erhalten rasch die notwendigen Beschäftigungsbewilligungen beim AMS.

Das AMS unterstützt selbstverständlich nicht nur bei den Beschäftigungsbewilligungen, sondern außerdem mit vielen weiteren Dienstleistungen, die sich speziell an die Ukrainerinnen und Ukrainer richten. Dafür hat das AMS eine eigene Homepage eingerichtet, auf der Vertriebene Informationen in ukrainischer, russischer, deutscher und englischer Sprache abrufen können. Zu den Unterstützungsangeboten gehören unter anderem die Feststellung der eigenen Kompetenzen, die Förderung des Spracherwerbs sowie die Vermittlung in Beschäftigung.  

Gruppenfoto nach dem Gipfel mit Michael Takacs, Johannes Kopf, Andreas Bierwirth (Magenta Telekom), Martin Kocher und Vasyl Khymynets
v.l.n.r.: Michael Takacs, Johannes Kopf, Andreas Bierwirth (Magenta Telekom), Martin Kocher und Vasyl Khymynets Foto: BKA/Dunker

Die Bemühungen der Politik werden dabei auch von der Privatwirtschaft mitgetragen. So fand am 7. April der Ukraine-Jobgipfel statt, zu dem Bundesminister Martin Kocher neben AMS-Chef Johannes Kopf und Flüchtlingskoordinator Michael Takacs auch den ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets als Sprachrohr der Ukrainerinnen und Ukrainer in Österreich, sowie große Unternehmen in Österreich, die Ukrainerinnen und Ukrainer in Zukunft beschäftigen wollen, eingeladen hat.

Der Ukraine-Jobgipfel diente vor allem dazu, alle Stellen, die an der Arbeitsmarktintegration und Beschäftigung von vertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainern beteiligt sind, an einen Tisch zu holen und miteinander zu vernetzen. In den Gesprächen hat sich gezeigt, dass die Solidarität mit den Vertriebenen, sowie die Bereitschaft zur Beschäftigung von Ukrainerinnen und Ukrainern groß sind.

Damit Arbeitsmarktmaßnahmen für ukrainische Vertriebene auch in den nächsten Monaten aufrechterhalten werden können, werden nun zusätzliche 20 Mio. Euro für Fördermaßnahmen zur Verfügung gestellt. Außerdem erhält das AMS 20 weitere Planstellen, um auch in Zukunft eine umfangreiche Betreuung und eine rasche Abhandlung der Beschäftigungsbewilligung für Vertriebene gewährleisten zu können.