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BMA International Österreich und USA vertiefen Zusammenarbeit im Bereich der Lehrlingsausbildung – Dienstreise in die Niederlande bringt wertvolle Impulse in den Bereichen aktive Arbeitsmarktpolitik und digitale Qualifizierungsmaßnahmen  

FGS Landrichtinger, FBM Schramböck und US Secretary of State Marty Walsh bei der Unterzeichung des Memorandum of Understanding
v.l.n.r.: Eva Landrichtinger, Margarete Schramböck, Marty Walsh Foto: BKA/Dunker

Generalsekretärin Eva Landrichtinger unternahm vom 10. bis zum 13. April – in Vertretung von Bundesminister Martin Kocher – zusammen mit Bundesministerin Margarete Schramböck eine Dienstreise in die USA, um ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den Departments of Commerce, Labor and Education auf amerikanischer sowie dem Bundesministerium für Arbeit, dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf österreichischer Seite zu unterzeichnen.

Die politische Absichtserklärung wird insbesondere den engeren Austausch von Ideen und bewährten Verfahren für die Ausweitung von Lehrlingsausbildungsprogrammen in beiden Ländern fördern. Durch verstärkte Investitionen in Lehrlingsprogramme möchte die USA den vorherrschenden Fachkräftemangel bekämpfen und holt sich dabei – gerade im Bereich der dualen Lehrlingsausbildung – wertvolle Impulse aus Österreich: 

Videozuspielung von Martin Kocher bei der Unterzeichnung zur vertiefenden Zusammenarbeit in der Lehrlingsausbildung
  Foto: BKA/Dunker

„Mit der dualen Ausbildung und der Ausbildungspflicht verfügen wir in Österreich über ein Vorzeigemodell der Lehrausbildung. Qualifizierung im Rahmen von Aus- und Weiterbildung ist ein wichtiges Element in der Strategie gegen den Fachkräftemangel. Als Arbeitsminister ist es mir ein Anliegen, dass wir mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding die Basis für eine stärkere Zusammenarbeit Österreichs und der USA in diesem Bereich legen. Damit stärken wir das Ansehen der Lehre in Österreich auch auf internationaler Ebene“, so Arbeitsminister Martin Kocher.

Werkbesuch bei Egger in den USA_2
  Foto: BKA/Dunker

Die duale Ausbildung von Lehrlingen nach österreichischem Vorbild wurde bereits in den 90er Jahren von der Vorarlberger Firma Blum in die USA exportiert. Neben den Firmen Blum, Künz und Getzner gilt die Firma Egger, welche erst kürzlich in Lexington/North Carolina ein Werk eröffnet hat, zu den wichtigsten Betreibern des dualen Ausbildungsmodells in den USA. In ebenjenem Werk, welches durch Gesamtinvestitionen in Höhe von 700 Millionen Euro entstanden ist, fand die Unterzeichnung des MoU statt.

US-Arbeitsminister Walsh zeigt sich vom österreichischen Ausbildungsmodell begeistert und erhofft sich bessere Chancen für junge Menschen in den USA und einen damit verbundenen Aufstieg in die Mittelschicht:

USA_Werkbesuch_Schramböck_Walsh_Landrichtinger
v.l.n.r.: Margarete Schramböck, Marty Walsh, Eva Landrichtinger Foto: BKA/Dunker

"Die Partnerschaft wird dazu beitragen, die Einrichtung, das Wachstum und die Diversifizierung von registrierten Lehrlingsprogrammen zu fördern. Durch diese Programme können wir ausländische Investitionen in den USA steigern und die Chancen für Amerikas Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erweitern", so Walsh. 

Frau Generalsekretärin Landrichtinger unterstreicht die Bedeutung des gegenseitigen Austausches und hofft auf eine verstärkte Kooperation zwischen Österreich und den USA:

„Die Treffen haben verdeutlicht, dass die USA und Österreich viel voneinander lernen können. Das Memorandum of Understandig bildet einen wichtigen Schritt für einen intensiveren Austausch und stärkere Kooperationen mit den Vereinigten Staaten und fördert die internationale Sichtbarkeit von Best Practices made in Austria, wie z.B. der Lehre.“

Auf dem Programm der mehrtägigen USA-Reise standen neben der Unterzeichnung des Abkommens unter anderem auch Arbeitsgespräche mit US-Handelsministerin Gina Raimondo und der US-Handelsdelegierten Katherine Tai sowie ein Austausch mit dem Deputy Assistant to the President, Labor & the Economy Seth Harris. Das Hauptaugenmerk der Gespräche lag auf der weiteren Vertiefung der Handelsbeziehungen, der verstärkten Kooperation in den Bereichen Lehre und Qualifizierung sowie den Auswirkungen der russischen Invasion in der Ukraine.  

Während des Aufenthalts in Boston nahm die österreichische Delegation rund um Generalsekretärin Landrichtinger und Bundesministerin Schramböck Termine in der renommierten Technischen Hochschule Massachusetts Institute of Technology und dem Biotechnologieunternehmen Moderna wahr. Bei Gesprächen mit Wissenschaftlern und Führungskräften in beiden Institutionen konnten wertvolle Erkenntnisse für den österreichischen Wirtschafts- und Forschungsstandort gewonnen werden.

Karien van Gennip im Gespräch mit Martin Kocher
Karien van Gennip im Gespräch mit Martin Kocher Foto: BKA/Dunker

Arbeitsminister Martin Kocher unternahm am 5. und 6. April eine Dienstreise in die Niederlande, um wertvolle Impulse in den Bereichen aktive Arbeitsmarktpolitik und digitale Qualifizierungsmaßnahmen zu gewinnen. Auf dem Programm stand unter anderem ein Arbeitsgespräch mit seiner niederländischen Ministerkollegin Karien van Gennip und ein Austausch mit dem Vorsitzenden des niederländischen Gewerkschaftsbundes FNV, Tuur Elzinga.

Im Rahmen seines Besuchs im niederländischen Arbeitsmarktservice UWV (Uitvoeringsinstituut Werknemersverzekeringen) traf Kocher UWV-Direktor Maarten Camps. Dieser informierte den Minister, wie die Vermittlung in den Niederlanden funktioniert und welche Faktoren für die besonders niedrige Arbeitslosigkeit in den Niederlanden verantwortlich sind.