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Reformentwurf Rot-Weiß-Rot Karte

Derzeit gibt es am österreichischen Arbeitsmarkt einen Rekordwert von rund 124.000 offenen Stellen. Dem stehen knapp 325.000 Personen gegenüber, die derzeit beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet sind. Dies offenbart, dass es derzeit schwer ist offene Stellen schnell zu besetzen.

Problematisch ist ferner, dass ein erheblicher Teil der Personen, die derzeit arbeitslos gemeldet sind, nicht über die notwendigen Qualifikationen verfügen. Dazu kommt, dass die demografische Entwicklung den Fachkräftemangel in den nächsten Jahren noch weiter verstärken wird. Durch eine ausreichende Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können Aufträge und Wertschöpfung im Land gehalten und die Überforderung einzelner Beschäftigter verhindert werden.  

Genau aus diesem Grund ist die Rot-Weiß-Rot-Karte ein so wichtiges arbeitsmarktpolitisches Instrument. Die RWR-Karte unterstützt dabei, qualifizierte Arbeitskräfte, vor allem in Bereichen in denen der Personalmangel besonders hoch ist, in den österreichischen Arbeitsmarkt zu integrieren und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. 

Hauptziel der Reform ist es, die Rahmenbedingungen an einen modernen Arbeitsmarkt anzupassen und die Voraussetzungskriterien zum Erhalt der RWR-Karte zu erleichtern. Von dieser Reform profitieren sowohl betroffene Schlüsselkräfte als auch die Unternehmen, weil Beschäftigungsaufnahmeverfahren in Zukunft effizienter und mit weniger bürokratischem Aufwand abgewickelt werden können, was sowohl für den Arbeitsmarkt als auch den Wirtschaftsstandort maßgeblich ist.  

Daneben soll es mehr Flexibilität bei temporären Beschäftigungen geben und dem Umstand Rechnung getragen werden, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der modernen Arbeitswelt öfter den Beruf wechseln als früher. Es werden auch Erleichterungen in Form eines völligen Entfalls der Gehaltsgrenzen für Studenten geschaffen. Nicht zuletzt werden mit diesem Reformentwurf bereits jetzt, die bis 2023 vorgesehenen Anforderungen der EU-Richtlinie zur „Blue Card“ umgesetzt. 

Der Reformentwurf befindet sich bis zum 27. Mai 2022 im Begutachtungsverfahren.