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Arbeitsmarktzahlen und Entwicklung am Arbeitsmarkt  Der Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv und die Arbeitslosigkeit sinkt weiterhin.

Derzeit sind 237.818 Personen arbeitslos gemeldet und 73.725 Personen nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Gesamt sind dies 311.543 Menschen, welche zurzeit beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet sind. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich eine sehr gute Entwicklung. Im Mai 2021 wurde weitreichend gelockert und da lag dieser Wert bei 392.360 Personen. Obwohl im Mai letzten Jahres viele Corona-Maßnahmen gelockert wurden, lag die Zahl, der bei AMS gemeldeten Personen, um 80.817 Personen höher. Im Vergleichszeitraum 2020 betrug dieser Wert 517.221 Personen. 2019, vor Beginn der COVID-19 Pandemie, lag diese Zahl bei 343.137 Personen und damit um 31.594 höher als zurzeit.

Aus diesen Vergleichswerten kann man schließen, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt deutlich verbessert hat. Die positive Entwicklung ist unter anderem auf die saisonalen Effekte zurückzuführen und wird wohl den Sommer überdauern. Die weiteren Entwicklungen am Arbeitsmarkt sind stark von der geopolitischen Lage abhängig und deswegen noch nicht abzusehen.

Kurzarbeit bis Ende des Jahres verlängert

Die Kurzarbeit nahm auch diesen Monat wieder ab: Derzeit sind 49.492 Personen zur Kurzarbeit vorangemeldet, was um 3.096 Menschen weniger sind als im letzten Monat. Mit der vor kurzem im AMS-Verwaltungsrat beschlossenen Verlängerung des aktuellen Kurzarbeitsmodells wird sichergestellt, dass die Kurzarbeit für Unternehmen, die diese wirklich benötigen, weiterhin zur Verfügung stehen wird. Allerdings soll verhindert werden, dass die Kurzarbeit als Ausgleichsinstrument für kurzfristige Nachfrageschwankungen verwendet wird.

Das Pflegestipendium und die Pflegelehre

Beide Neuerungen verfolgen das Ziel, mehr Personen zu einer Ausbildung in der Pflege zu motivieren

„Der Fachkräftemangel ist vor allem in der Pflege eine große Herausforderung. Des Weiteren wird der demografische Wandel dieses Problem noch weiter verstärken, wenn nicht gezielt mit Maßnahmen gegengesteuert wird. Mit der Einführung eines Pflegestipendiums schaffen wir eine in dieser Form nie da gewesene Weiterbildungsmöglichkeit, die es allen ermöglicht, sich in einem Pflegeberuf zu qualifizieren“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.

Die neue Pflegereform umfasst unter anderem zwei wichtige Maßnahmen im Kampf gegen den aktuell hohen Personalmangel im Pflegebereich: Das Pflegestipendium und die Pflegelehre. Mit dem Pflegestipendium erhalten Personen, die an AMS-Ausbildungen teilnehmen, eine Förderung zur Deckung ihrer Lebenserhaltungskosten. Die Umsetzung und beratende Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt über das AMS und wird zu einem Teil aus AMS-Förderungen finanziert. Rund 85 Millionen Euro werden ab dem 1. September 2023 pro Jahr aus dem AMS-Budget für das Pflegestipendium aufgewendet. Jährlich sollen bis zu 25 Millionen Euro ab dem Herbst 2023 zusätzlich zu den bisherigen Förderungen für das Pflegestipendium aufgewendet werden. Im Herbst 2023 soll dann die Pflegelehre als Ausbildungsversuch starten. Lehrlinge können sich für die Lehre zur Pflegefachassistenz (4-jährige Lehre) oder für die Lehre zur Pflegeassistenz (3-jährige Lehre) entscheiden. Beide Lehrberufe sollen die zukünftigen Pflegekräfte bestmöglich ausbilden und vorbereiten.

Zusammenführung Arbeit, Wirtschaft und Lehre

Noch mehr Spielraum für eine gesamtheitliche Fachkräftestrategie

Mit der Novelle des Bundesministeriengesetzes werden die Bereiche Arbeit und Wirtschaft zusammengelegt. Mit diesem Schritt und einer gesamtheitlichen Strategie, kann das Problem des Fachkräftemangels noch besser angegangen werden. Auch die Schnittstelle Lehre wird mit der Novelle Teil des Ministeriums, was eine starke Einbeziehung in die Arbeitsmarktstrategie ermöglicht.