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Arbeitsmarktzahlen und Entwicklung am Arbeitsmarkt  Der Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv und die Arbeitslosigkeit sinkt weiterhin

Derzeit sind 228.908 Personen arbeitslos gemeldet, 69.494 nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Insgesamt sind also 298.402 Personen arbeitslos oder in Schulung – das ist der niedrigste Wert seit dem Jahr 2012. Da die Arbeitslosenzahlen weiter sinken, sehen wir auch im Vorjahresvergleich eine sehr gute Entwicklung. Im Juni 2021 lag dieser Wert bei 360.149 Personen, damit waren um 61.747 mehr Personen als zurzeit beim AMS gemeldet. Sieht man sich den Vergleichszeitraum 2020 an, lag dieser Wert bei 463.505 Personen. 2019, vor Beginn der Pandemie, lag diese Zahl bei 324.203 Personen, das sind um 25.801 mehr Menschen als zurzeit.

Starker Rückgang bei der Kurzarbeit

In diesem Monat ging die Kurzarbeit stark zurück: Zurzeit sind 24.436 Personen zur Kurzarbeit vorangemeldet. Damit ist die Kurzarbeit seit letztem Monat um fast die Hälfte gesunken. Am stärksten ist der Wirtschaftsbereich Herstellung von Waren betroffen. Insgesamt macht dieser Bereich mehr als 50% der Voranmeldungen aus. Einen starken Rückgang der Kurzarbeit verzeichnete die Branche Beherbergung und Gastronomie. Es wird erwartet, dass die Kurzarbeit über den Sommer noch weiter sinken wird.

Rat neue Arbeitswelten

Rat neue Arbeitswelten
Rat neue Arbeitswelten Foto: BMDW/Enzo Holey

Der Rat neue Arbeitswelten wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Bundesminister Martin Kocher diskutiert in diesem Gremium mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten regelmäßig über wichtige Zukunftsthemen des Arbeitsmarkts. Am 21. Juni tagte der Rat zum vierten Mal. Dabei stand das Thema berufliche Ausbildung bzw. Lehre im Mittelpunkt.

Bei der anschließenden Pressekonferenz wurde die Verlängerung des Digi-Schecks, ein wichtiges Instrument zur Weiterbildung von Lehrlingen in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Internationalisierung, präsentiert. Dieser wird im Rahmen des Antiteuerungspakets bis 2024 mitberücksichtigt. Lehrlinge können mit dem Digi-Scheck Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im Umfang von 1.500 Euro im Jahr in Anspruch nehmen.

Durch die künftige Ressortzusammenlegung von Arbeit und Wirtschaft werden die Kompetenzen unter anderem um die Themen Lehrlinge und Startups erweitert. Beides sind Bereiche, die in den vergangenen Jahren ganz besonderen Herausforderungen und einem starken Wandel unterlagen. Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften ist die Stärkung der Lehrausbildung und ihrer Reputation wichtiger denn je.

Daher wurden zwei neue Mitglieder in den Rat aufgenommen. Zum einen Maria Baumgartner für das Thema Startups. Sie ist Geschäftsführerin von Speedinvest Heroes und fungiert als Expertin, die mit den HR-Bedürfnissen des Startup Ökosystems bestens vertraut ist. Zum anderen wurde Tina Hudax, selbst ehemaliger Lehrling und heute Leiterin des HR-Bereichs und der Lehrlingsausbildung bei der Firma Zotter, Teil des Rates neue Arbeitswelten.